BIOSPHÄRISCHE NACHRICHTEN AUS DEM SCHWARZWALD Dezember 2019

Von 19. Dezember 2019Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,

bei uns geht die Arbeit mit Hochdruck weiter – mit den Anträgen für die nächste Förderperiode 2020. Bis zum Stichtag 15. November sind 25 Projekte mit einem beantragten Fördervolumen von rund 748.140 Euro eingereicht worden. Diese werden nun auf Vollständigkeit geprüft, gehen dann in die weitere Abstimmung und werden nach Prüfung 2020 dem Lenkungskreis zur Entscheidung vorgelegt.

Pünktlich zur Tourismusmesse CMT ist auch der Film von „Bewo-TV“ aus Freiburg fertig, der den Jahreslauf im Biosphärengebiet Schwarzwald nachzeichnet. Sie können sich auf stimmungsvolle Bilder, Begegnungen mit typischen Menschen und spannende Geschichten aus dem Gebiet freuen. Wir zeigen ihn im Januar 2020 in einer eigenen Veranstaltung erstmals öffentlich.

Auch unser Veranstaltungskalender ist vor Weihnachten noch rechtzeitig gelayoutet worden und kann somit ebenfalls Anfang Januar in der Region verteilt und an die ersten Gäste weitergegeben werden. Unsere Ranger sind unser Aushängeschild – diesmal auch auf der Titelseite des Kalenders.

Ich wünsche Ihnen im Namen des Teams eine besinnliche Weihnacht, einen guten Start ins neue Jahr
und nun noch beim Newsletter viel Spaß bei der Lektüre!

Walter Kemkes
Geschäftsführer Biosphärengebiet Schwarzwald

Das Leben der Geschäftsstelle
Neuer Praktikant im Biosphärengebiet

Ende Oktober hat Henrik Buckelo aus Cuxhaven, der in Osnabrück Landschaftsentwicklung studiert, sein dreimonatiges Praktikum im Fachbereich Regionalmarketing abgeschlossen. Maik Kessler aus Freudenstadt studiert Nachhaltiges Regionalmanagement in Rottenburg am Neckar und ist noch bis Ende Februar Praktikant im Bereich Naturschutz und Forschung sowie Regionalentwicklung und Tourismus. Er profitiert dabei vom Commerzbank-Praktikum.
Neu dabei ist seit Dezember Raphael Nagel aus Schramberg-Tennenbronn (Kreis Rottweil), der ebenfalls Nachhaltiges Regionalmanagement an der Hochschule Rottenburg studiert. Er absolviert noch bis Mitte Februar ein Praktikum im Bereich Landnutzung. Er arbeitet an der Vorbereitung der „Praxistage Holz – Echt.Nachhaltig.Bauen.“ mit, die im Mai 2020 geplant sind. Außerdem wertet er für das Projekt ALLMENDE 2.0 Geodaten aus. Lina Hackner aus Schönau hat im November nicht nur ihre Prüfung zur Junior Rangerin bestanden, sondern auch noch ein
einwöchiges Schulpraktikum in der Geschäftsstelle absolviert. Sie besucht die Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau.

Momentan sind freie Plätze für Praktikanten wieder ab Juni 2020 vorhanden. Weitere Informationen erteilt Bernadette Ulsamer unter Telefon 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de.

Rückblick viertes Quartal 2019
Herbstzeit ist Landschaftspflegezeit

Was haben Waldshuts Landrat Dr. Martin Kistler, Freiburgs OB Martin Horn und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gemeinsam? Sie engagieren sich auch persönlich für die Offenhaltung der Landschaft in unterschiedlichen Ecken des Biosphärengebiets. Der Waldshuter Landrat griff persönlich zur Motorsäge, brachte den Landschaftserhaltungsverband Waldshut mit und säuberte mit vielen weiteren Helfern den Kreuzfelsen in Dachsberg-Wittenschwand von Bewuchs. In Freiburg-Kappel waren sogar fast 50 Personen im Einsatz, um die Jungviehweide unter fachkundiger Anleitung offen zu halten – angeführt vom Freiburger Stadtoberhaupt und der Regierungspräsidentin. Es war dort der erste Landschaftspflegeeinsatz, und dieser war gleich so erfolgreich, dass er 2020 wiederholt werden soll. Firmen, Schulklassen und auch Junior Ranger leisteten 2019 viele ehrenamtliche Stunden für die Landschaftspflege und verbrannten dabei noch überschüssige Kalorien für einen guten Zweck. Das Biosphärengebiet Schwarzwald sagt allen prominenten und allen anderen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Rahmenkonzept: Der Biosphären-Infobus kommt zu den Menschen

Der Biosphären-Infobus war vom 8. bis 10. Oktober drei Tage lang unterwegs, um über das Rahmenkonzept zu informieren, auf Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu antworten und um Anliegen aufzunehmen. Dabei gab es jeweils vier Stationen an zentralen Punkten, die sich auf die drei Landkreise der Gebietskulisse großflächig verteilten. Vom Team der Geschäftsstelle waren Geschäftsführer Walter Kemkes, Walter Krögner und die beiden Ranger Sebastian Wagner sowie Florian Schmidt gemeinsam mit dem Team vom beauftragten Fachbüro agl im Einsatz. Abends gab es drei Bürgerabende, bei denen es die Möglichkeit gab, sich einzubringen und eigene Themen für das Rahmenkonzept vorzuschlagen. Die Rückmeldungen waren äußerst vielfältig und fließen in den Prozess mit ein.

Erste Themenwerkstatt für das Rahmenkonzept in Todtnau

Nach der Auftaktveranstaltung und der ersten breiten Beteiligungswoche lagen viele Anregungen und Ideen zu Schwerpunkten und Maßnahmen für das Rahmenkonzept vor. Bei der ersten Themenwerkstatt mit Akteurinnen und Akteuren, Verbänden sowie Säulen am 25. November in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau ging es nun darum, sich an die Erarbeitung von ersten konkreten Leitbildern und Leitzielen zu machen. Das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets sowie des beauftragten Büros agl aus Saarbrücken hatte bereits erste Punkte
verschriftlicht, die auf Basis der Bestandsanalyse eingebracht worden waren. Ziel der Werkstatt war es, gemeinsam mit Fachleuten und Schlüsselakteurinnen und -Akteuren an konkreten ersten Leitzielen zu arbeiten. Der Prozess geht 2020 weiter – siehe „Ausblick“ und Termine.

Nachwuchskräfte der Naturschutzverwaltung informieren sich nachhaltig

20 Nachwuchskräfte der Naturschutzverwaltung waren zwei Tage im Biosphärengebiet Schwarzwald zu Gast, um sich über die Arbeit des Teams der Geschäftsstelle aus erster Hand zu informieren. Sie besuchten bei dieser Gelegenheit das Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden – einer der Partnerbetriebe des Großschutzgebiets. Weitere Themen waren die Offenhaltung der Landschaft, die Vermarktung regional erzeugter Produkte und die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die „Bogumilisten“ werden nach dem Anschluss ihrer Fortbildung in den Landratsämtern, dem Regierungspräsidium, der baden-württembergischen Landesverwaltung und im Umweltministerium zum Einsatz kommen.

“Bauernschlau – Geschichten zur Hofübergabe” im Netz

„Bauernschlau – Geschichten zur Hofübergabe“ lautet der Titel eines vom Biosphärengebiet Schwarzwald geförderten Projekts, das sich auf einem Online-Portal mit dem heiklen Thema der Suche nach einem Nachfolger für einen landwirtschaftlichen Betrieb befasst. „Die Agronauten“ (e.V.) und der Journalist Matthias Heybrock mit seinem Team haben sechs spannende und interessante Geschichten aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald zusammengetragen. Dabei geht es auch um die Herausforderung, Hofübergaben zu organisieren, wenn der eigene Nachwuchs fehlt oder einer anderen Berufung gefolgt ist. Hier der Link: https://bauernschlau.agronauten.net.

Startup “Cowfunding” aus Freiburg jetzt bundesweit am Start

„Cowfunding“ ist ein vom Biosphärengebiet Schwarzwald gefördertes Start-Up, das Fleisch von alten Nutztierrassen auf einer Internet-Plattform im Raum Freiburg vermarktet. 2019 bekamen Gründer Moriz Vohrer und seine Mitstreiter einen Innovationspreis des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) für ihre clevere Idee. Inzwischen ist die Initiative so erfolgreich am Markt etabliert, dass sie auch deutschlandweit an den Start gehen möchte. Weitere Infos gibt es unter www.cow-funding.de.

Neun neue Junior-Ranger als Botschafter des Großschutzgebiets

Es gibt neun neue Junior-Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald: Die Kinder und Jugendlichen haben sich das ganze Jahr für Natur und Umwelt eingesetzt und die Auszeichnung bei einer Art Projektprüfung am Schauinsland erworben. Im Schwarzwald treffen sich zurzeit zwei Gruppen mit Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren einmal monatlich, um gemeinsam die Region zu erkunden, etwas über Natur und Umwelt zu lernen und draußen aktiv zu sein. Gratulation an Samuel und Emilia Rothmund, Lina und Yannis Hackner, David Künzel (alle Schönau), Melina und Aline Gloth (beide Todtnau), Lilly Steinebrunner (Fröhnd) und Leonardo Viets (Freiburg). Für die Prüfung schlüpften die Kinder und Jugendlichen in die Rolle von Wanderführinnen und Wanderführern und boten der Gruppe spannende Geschichten über Natur, Landschaft und Tiere.

Pädagogisches Handwerkszeug für Gästeführerinnen und Gästeführer

Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat in Kooperation mit der Volkshochschule Hochschwarzwald und in Abstimmung mit dem Naturpark Südschwarzwald elf Gästeführerinnen und Gästeführer fortgebildet. Nach einer Einführung zu den Aufgaben und Zielen eines UNESCO-Biosphärengebietes ging es gemeinsam raus in die Kernzone nach Flüh. Unterwegs wurde pädagogisches Handwerkszeug für Familien-Angebote, die sich am Leitbild „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ orientieren, vermittelt und auf Besonderheiten im Biosphärengebiet eingegangen.

Gemeinsam als Partner mehr erreichen und voneinander profitieren

Gemeinsam sind wir stärker: Das erste gemeinsame Treffen der Mitglieder der Partnerinitiative des Biosphärengebiets Schwarzwald brachte sehr unterschiedliche Teilnehmer zusammen. Zunächst stand eine interaktive Fortbildung zu den Zielen des Großschutzgebiets und der Rolle der Partner als dessen Botschafter auf der Agenda. Zu den Partnern gehören Haus Alpenblick aus Wieden, Ferienhof Wuchner aus Fröhnd, Ferienhof Steinmühle aus Horben, Ferienhof Rössle und Gästehaus Birkenhof (beide Kleines Wiesental), Hans-Thoma-Museum und Holzschneflermuseum Resenhof aus Bernau, das Wiesentäler Textilmuseum aus Zell und das Besucherbergwerk Finstergrund aus Wieden. Für 2020 sucht das Biosphärengebiet Schwarzwald weitere Partner aus den Bereichen „Urlaub auf dem Bauernhof“ und „Kultureinrichtungen“. Infos dazu gibt es ab 7. Januar bei Jan-Hendrik Faßbender unter jan-hendrik.fassbender@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673/889402-4379.

Runder Tisch für Privatwaldbesitzerinnen und –Besitzer

Bei einem Runden Tisch zum Thema „Privatwaldbewirtschaftung im Biosphärengebiet Schwarzwald“ kamen Forstexperten, Vertreterinnen und Vertreter von Forstbetriebsgemeinschaften sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im November in der Geschäftsstelle in Schönau zusammen. Zentrale Frage war dabei: Welchen Input und Hilfestellungen kann das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets liefern? Themen waren dabei zum Beispiel eine stärkere Mobilisierung von Privatwaldbesitzern, zukunftsfähige Organisationsstrukturen für die nachhaltige Bewirtschaftung, Wertschätzung für die Arbeit der Privatwaldbesitzer oder Umbau des Walds zu klimastabilen, standortsgerechten Mischbeständen. Dabei kam heraus, dass die Geschäftsstelle diese Prozesse mit Öffentlichkeitsarbeit, in der Erarbeitung von Konzepten und der Initiierung von Projekten unterstützen könnte. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Manuela Bacher-Winterhalter per E-Mail an manuela.bacherwinterhalter@rpf.bwl.de.

Entdeckerkarte für Kinder erhältlich

Für Kinder gibt es jetzt neben dem Entdeckerheft für die Landwirtschaft nun auch eine eigene Entdeckerkarte des Biosphärengebiets Schwarzwald. Sie soll den Nachwuchs dafür begeistern, hinaus in die Natur zu gehen, Tiere und Pflanzen zu entdecken, Tierspuren zu erkennen und die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner kennenzulernen. Außerdem enthält die Entdeckerkarte eine Zusammenstellung von verschiedenen Themenwegen für Kinder und ihre Familien sowie einen Jahreszeitenkalender mit Infos, wann welche Tiere und Pflanzen im Biosphärengebiet zu entdecken sind. Die Karte kann in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets sowie an verschiedenen Auslagestellen abgeholt werden oder ist bei Märkten und Festen in der Region erhältlich.

Biosphärengebiet übernimmt erfolgreich Verantwortung für das „Natura 2000 Klassenzimmer“

Anfang 2019 hat das Biosphärengebiet Schwarzwald das „Natura 2000 Klassenzimmer“ vom Referat 56, Naturschutz, des Regierungspräsidiums übernommen und hat seitdem 16 Landschaftspflegeeinsätze auf Natura 2000-Flächen durchgeführt. Beauftragt wurde Anke Haupt, die als Naturpädagogin „HAUPTSACHE DRAUSSEN“ betreibt, mit der Organisation des Projekts im Namen des Biosphärengebiets. Unter dem Namen “Natura 2000 Klassenzimmer” werden hier seit dem Jahr 2007 praktische Landschaftspflegeeinsätze mit Schülerinnen sowie Schülern und Jugendgruppen auf Grundlage von einem zuvor eigens für die Raumschaft entwickelten pädagogischen Konzept angeboten. Das Projekt wird im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Junior Ranger bescheren Tiere des Waldes im Zastler Tal

Wie jedes Jahr feierten alle Junior Ranger mit den Tieren des Waldes Waldweihnacht im Zastler Tal bei Oberried. Bei dieser vorgezogenen Weihnachtsfeier schmückten die Junior Ranger einen Weihnachtsbaum für die Tiere des Waldes – natürlich nur mit Naturmaterial und ohne Kunststoff: Möhren, Äpfel, Nüsse und Sämereien wurden versteckt. Am Lagerfeuer gab es Kinderpunsch und selbst gebackene Weihnachtskekse. Anschließend sind die Junior Ranger mit Fackeln ins Tal gewandert. Für Jugendliche ab 14 Jahren wird in 2020 eine neue und eigene „Volunteer Ranger Gruppe“ gegründet. Bei Interesse können sich Jugendliche bei Bernadette Ulsamer per E-Mail an Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de melden.

Ausblick
Schönau erhält den Zuschlag für das Biosphärenfest 2020

Die Stadt Schönau im Schwarzwald wird das Biosphärenfest im kommenden Jahr ausrichten. Diese Entscheidung hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald in seiner Sitzung im Oktober 2019 unter dem Vorsitz von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht getroffen. Als Termin ist inzwischen Sonntag, 12. Juli 2020, ab 11 Uhr festgelegt worden. Bürgermeister Peter Schelshorn hat bereits eine Projektgruppe bei der Stadt zur Vorbereitung eingerichtet. Das dritte Fest in Todtnau hatte 2019 mit rund 6000 Besucherinnen und Besucher die Erwartungen im
Vorfeld nochmals deutlich übertroffen.

Wildniserlebnis-Pfad wird von Umweltminister Untersteller eingeweiht

Nachrichten gibt es auch vom Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ im Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm, das die Umweltschutzorganisation WWF, der SC Freiburg, die Forstabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg und das Biosphärengebiet Schwarzwald gemeinsam umsetzen. Der neue Wildniserlebnispfad wird am 8. Mai 2020 im Beisein des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller und der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet. Das Programm für die Einweihung wird noch zwischen den Beteiligten abgestimmt.

Hinterwälder-Wochen auch wieder 2020

Die ersten Hinterwälder Wochen waren ein großer Erfolg: Beim Ball der Köche in Bernau hatten zum Finale rund 150 Gäste im Rahmen eines Menüs Feines vom Hinterwälder Rind getestet – zum Beispiel Filet trifft Brust. Geschäftsführer Walter Kemkes vom Biosphärengebiet Schwarzwald informierte über die Arbeit des Großschutzgebiets und erläuterte, wie die Partnerschaft von Landwirtschaft und Gastronomie bei dieser Vermarktungsinitiative funktioniert. Landwirt Bernd Vogelbacher stellte die Vorzüge des Hinterwälder Rinds vor. Die zweiten Kulinarischen Hinterwälderwochen im Biosphärengebiet Schwarzwald stehen für 2020 vom 3. bis 17. Oktober schon als fester Termin im Kalender.

Neuer Erlebniskalender erscheint

Der neue Erlebniskalender des Biosphärengebiets beinhaltet ein vielfältiges Angebot von Veranstaltungen in den Gemeinden der Gebietskulisse. Er wird im neuen Jahr rechtzeitig zur CMT in Stuttgart Mitte Januar vorliegen und wird auch in Tourist-Infos, Rathäusern und sonstigen Anlaufstellen zwischen Oberried und Schopfheim sowie dem Kleinen Wiesental und Ühlingen-Birkendorf erhältlich sein. Auf dem Titelbild sind unsere Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt gelandet, die im vergangenen Jahr mehr als 700 Besucherinnen und Besuchern die Besonderheiten der Biosphäre nähergebracht haben. Ihre Führungen auf Belchen und Schauinsland werden auch aufs Herzogenhorn ausgeweitet, ab Mai ist es wieder soweit. Wir sehen uns draußen!

“Beweidung von Grünlandflächen im Wechselspiel zum Tourismus”

Einen Workshop für Landwirte zum Thema „Beweidung der Grünlandflächen im Wechselspiel zum Tourismus“ bietet das Biosphärengebiet Schwarzwald am Freitag, 14. Februar, von 14 bis 17 Uhr in der Geschäftsstelle in Schönau an. Themen sind dabei rechtliche Rahmenbedingungen für Landnutzerinnen und Landnutzer, Gestaltung von Weideübergängen, Besucherlenkung oder Einbindung der Öffentlichkeit sind mit Unterstützung eines Juristen, von Landnutzern und Touristikern geplant. Eine Einladung mit Programm wird rechtzeitig verschickt. Weitere
Informationen gibt es bei Dr. Manuela Bacher-Winterhalter per E-Mail an manuela.bacherwinterhalter@rpf.bwl.de und Jan Faßbender per E-Mail an jan.faßbender@rpf.bwl.de.

Ideenbörse für kommunale Energiewende

Wie kann die kommunale Energiewende kompetent organisiert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neunte Kongress „Energieautonome Kommunen 2020“ am 13. und 14. Februar in der Messe Freiburg. Bei der Veranstaltung informieren mehr als 50 Referenten rund um die wichtigsten aktuellen Herausforderungen bezüglich einer möglichst nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung der Zukunft. Der Kongress richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und –träger in der kommunalen Verwaltung, in der Wohnungswirtschaft, an Dienstleister aus Energiewirtschaft und neuen Technologien, Verbände, Behörden und Förderinstitutionen, Bürgerinitiativen und Bürgergenossenschaften aus dem deutschsprachigen Raum. Das Biosphärengebiet Schwarzwald unterstützt den Kongress als Kooperationspartner. Weitere Infos auch zu Tickets gibt es unter https://www.energieautonome-kommunen.de/tickets.

“Warum regionale Apfelsorten ein Gesundmacher sind”

Das englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern) enthält nicht nur ein Fünkchen Wahrheit, sondern beschreibt zutreffend, warum heimische Apfelsorten schon so lange nicht nur im Biosphärengebiet kultiviert und begeistert gegessen werden. Die heimischen Produzenten achten dabei darauf, dass sie möglichst ohne den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln auskommen. Das ist für die Allergiker wichtig, die viele Lebensmittel nur eingeschränkt genießen können. Die Expertin Dr. Eleonora Zickenheimer berichtet am 23. März in einem Vortrag in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets über die Vorzüge heimischer Sorten und stellt ihr Forschungsprojekt „Öpfelgärtli“ vor. Weitere Veranstaltungen, um heimisches Streuobst stärker in den Fokus zu rücken, sind schon in der Überlegung. Wenn sich genügend Interessenten finden, könnte am Ende sogar ein eigener Streuobstverein stehen, aber das ist noch Zukunftsmusik.

Termine:
11.-19.1.20 Biosphärengebiet präsentiert sich auf der CMT in Stuttgart
16.1.20 Infoveranstaltung für Landwirte mit Wolfgang Fiedler „Betriebs-Check für Landwirtschaftsbetriebe“, 18h00, GS Schönau
10.2.20 Gesamtsäulenveranstaltung
14.2.20 Infoveranstaltung „Beweidung der Grünlandflächen im Wechselspiel zum Tourismus“, 14 bis 17 Uhr, GS Schönau
17.2.20 Auftaktveranstaltung für Partnerinitiative im Bildungsbereich
4.3.20 Sitzung des Beirats, GS Schönau
8.3.20 Fokusveranstaltung Landnutzung (Beteiligung Rahmenkonzept)
20.3.20 Fokusveranstaltung Senioren „Erzählcafé“ (Beteiligung Rahmenkonzept)
21.3.20 Fokusveranstaltung Jugend (Beteiligung Rahmenkonzept)
23.3.20 Vortrag Dr. Eleonora Zickenheiner, „Gesunde Bräune – ein Teint ohne Risiko!
Warum regionale Apfelsorten ein Gesundmacher für die Umwelt & dich sind“.
26.3.20 Sitzung des Lenkungskreises, 15 Uhr, GS Schönau
28.3.20 Landschaftspflegetag in Fröhnd