Der Wanderer und die Kuh – wie können mögliche Konflikte zwischen touristischer Nutzung und Beweidung gelöst werden?

Von 6. Februar 2020Pressemitteilungen

Um die Vereinbarkeit von touristischer Nutzung und Weidebewirtschaftung geht es am Freitag, 14. Februar, von 14 bis 17 Uhr bei einer Veranstaltung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau. Eingeladen sind insbesondere Landnutzerinnen und Landnutzer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tourismus sowie potentielle Besucher des Großschutzgebiets.

Das Biosphärengebiet Schwarzwald (BSG) liegt inmitten einer touristisch stark frequentierten Region. Die kulturhistorischen Weidberge sind aus Naturschutzsicht besonders wertvoll. Zentral für die Offenhaltung und die Erhaltung des strukturreichen Grünlands ist die Bewirtschaftung der Landnutzerinnen und Landnutzer. Davon profitiert auch der Tourismus: Den Besuchern wird ein reizvoller Wechsel von artenreichen Bergmischwäldern und Offenlandschaft geboten.

Durch einen hohen Besucherandrang können jedoch auch Konflikte entstehen, wenn Erholungssuchende die Weiden zu Fuß oder mit dem Mountainbike überqueren und nicht den notwendigen rechtlichen Rahmen im Umgang kennen oder beachten.

Bei dem Termin geht es darum, die Bedürfnisse und Interessen beider Seiten zu beleuchten und über mögliche Lösungen ins Gespräch zu kommen. Dabei wird ein Experte des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) Rechte und Pflichten für Landnutzerinnen und Landnutzer sowie Erholungssuchende erläutern. Im Anschluss geht es um die Frage, wie diese allgemeinen Vorgaben in die Praxis umgesetzt werden können. Dazu kommen Landnutzerinnen und Landnutzer zu Wort, und in der finalen Diskussion geht es um mögliche Lösungen und Strategien für das Biosphärengebiet.

Sie erleichtern uns die Vorbereitung, wenn Sie uns bis zum 12. Februar unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de Bescheid sagen, ob Sie teilnehmen können.