BIOSPHÄRISCHE NACHRICHTEN AUS DEM SCHWARZWALD: OKTOBER 2021

Von 1. Oktober 2021Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,

am 3. Oktober feiern wir gemeinsam mit dem Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau im Schwarzwald in der Mehrzweckhalle an der B 317 den ersten Biosphären-Tag. In Anlehnung an die Biosphärenfeste der vergangenen Jahre findet die Veranstaltung aufgrund von Corona in einem kleineren Format statt. Das Motto lautet jedoch weiterhin „Mitmachen, Erleben, Genießen“, zumal unsere Gastgeber das 50-jährige Bestehen feiern können. Zwischen 11 und 18 Uhr können Sie nachhaltige Produkte und Angebote aller Art erleben, es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes inklusive der Zugangsregeln. Schauen Sie doch mal vorbei!

Das Rahmenkonzept – unser Masterplan – für die nächsten 15 Jahre befindet sich nach einer ganztägigen Klausur unseres Lenkungs- und Steuerkreises auf der Zielgeraden. Das beauftragte Büro agl aus Saarbrücken arbeitet gerade noch die finalen Ergänzungen ein, ehe sich der Beirat Ende September sowie der Lenkungskreis am 15. Oktober nochmals an den letzten Schliff machen werden. Fast drei Jahre wurde daran unter großer Beteiligung der Region gearbeitet. Aus der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB) in den letzten zwei Monaten kamen nochmal mehr als 40 Anregungen und Stellungnahmen zusammen. Fast 300 Maßnahmen sind darin zusammengefasst, die wir gemeinsam mit Ihnen peu a peu umsetzen möchten.

Im Herbst finden auch immer wieder Aktionen zur Landschaftspflege statt. Dabei können wir uns auf viele freiwillige Helferinnen und Helfer verlassen, die sich in Freiburg-Kappel und Bernau um die Offenhaltung von Weideland gekümmert haben. Erstmals sind wir in diesem Jahr auch in Horben am 23. Oktober zu Gange – wenn Sie überschüssige Kräfte haben und sich für die Allgemeinheit einsetzen möchten, sind Sie uns mehr als willkommen.

Walter Kemkes
Geschäftsführer Biosphärengebiet Schwarzwald

Neuer Erlebniskalender

Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald hat wieder einen gedruckten Erlebniskalender herausgebracht, der wegen der Pandemie aber erst im Juli 2021 startete. Fast 100 Termine bis Jahresende mit dem Fokus auf Freiluftveranstaltungen bieten für Touristen und Einheimische gleichermaßen die Möglichkeit, die von der UNESCO anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung im Südschwarzwald zu erkunden. Die ursprünglich gedruckte Auflage von 2500 Stück war rasch vergriffen, sodass noch einmal nachbestellt werden musste.

Ehrenamtliche Fachberater im Reptilienschutz

Gemeinsam mit der Umweltakademie Baden-Württemberg veranstaltete das Biosphärengebiet Schwarzwald eine Basisqualifizierung für ehrenamtliche Fachberater im Reptilienschutz. Insgesamt zehn Frauen und Männer konnten erfolgreich ausgebildet werden. Dank der Arbeitsgruppe Amphibien/Reptilien-Biotopschutz Baden-Württemberg (ABS), der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und der Höheren Naturschutzbehörde des Regierungspräsidium Freiburg konnte ein umfassendes Programm gestaltet werden.

Ehrenamtliche Scouts helfen Rangern

Der Besucherdruck auf das Biosphärengebiet Schwarzwald und die Naturschutzgebiete im Schwarzwald ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Daher haben sich das Biosphärengebiet Schwarzwald mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald und dem Ranger der Wutachschlucht zusammengetan, um ehrenamtliche Scouts auszubilden. Diese unterstützen die hauptamtlichen Ranger bei der Besucherbetreuung auf besonders sensiblen Flächen. 13 Frauen und Männer wurden an den drei Tagen unterrichtet: Sie werden auf besonders stark begangenen Wegen, an naturschutzfachlich sensiblen Bereichen und entlang von Weiden nach dem Rechten schauen, Besucherinnen und Besucher informieren und bei Schwierigkeiten unterstützen. Dazu lernten die angehenden Scouts eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald kennen und erlebten die Naturschutzgebiete am Feldberg sowie die Wutachschlucht. Auch die Bergwacht unterstützte das Ganze mit der Vermittlung von Grundkenntnissen zur Ersten Hilfe im Gelände.

Der Wald als Outdoor-Labor

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und das Biosphärengebiet Schwarzwald hatten zu einer Presse-Exkursion zum Stübenwasen unterhalb des Feldbergs eingeladen. Ziel der Exkursion war es, die Funktionen der Kernzonen des Biosphärengebiets und ihre Bedeutung als Outdoor-Labor für die Naturwaldforschung vorzustellen. Titel der Veranstaltung war „Wie entsteht Wildnis von morgen? Biologische Vielfalt in den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald“. Geschäftsführer Walter Kemkes beantwortete die Fragen von SWR-Reporter Sebastian Bargon.

Ideenbörse zum Nachhaltigen Konsum

Im Wiesentäler Textilmuseum in Zell fand im Juli die Ideenbörse zum nachhaltigen Konsum statt, an der 26 Personen teilnahmen.Sie konnten sich zunächst über Themen wie nachhaltige Bekleidung, nachhaltig Reisen im Biosphärengebiet, oder Fairtrade austauschen. Jobst Kraus vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg beleuchtete in seinem Abschlussvortrag die Notwendigkeit, unser Handeln vor dem Hintergrund des Klimawandels zu verändern. Während des Nachmittages fand draußen ein Markt der Möglichkeiten statt: An Thementischen konnten die Teilnehmenden lernen, was nachhaltiges Handeln bedeutet. Beispielsweise erfuhren sie bei der „Do-it-yourself Upcycling Nähwerkstatt“ aus Lörrach, wie man aus gebrauchter Kleidung praktische neue Kleidungsstücke herstellt.

Sommerakademie für Senioren

Während der Sommerakademie für Senioren des Biosphärengebiets Schwarzwald in Kooperation mit den Seniorenakademien Hochrhein-Wiesental und Donau-Oberschwaben drehte sich alles um Klimaschutz und Klimawandel. Mehr als 20 Interessierte aus der Region nahmen daran teil. Vier Tage lang gab es ein Tagesprogramm mit vielen interessanten Vorträgen, Exkursionen und Kulturprogramm. Auch die zukünftigen Biosphären-Guides (zukünftige Führer und Führerinnen bei Bildungsangeboten und Exkursionen) waren mit interessanten Stationen und Input rund um den Nonnenmattweiher präsent.

Ausblick ins nächste Quartal
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Volunteer Ranger suchen Verstärkung

Endlich konnte sich auch die Volunteer Ranger Gruppe wieder treffen. Gemeinsam ging es in den Wald und entlang des Wegrands auf die Suche nach Kräutern, die zu Kräuterbutter verarbeitet werden konnten. Natürlich geht das auch mit selbst gepflückten Kräutern aus dem Garten. Wichtig dabei zu wissen ist immer, was genießbar und warum eine selbst gemachte Kräuterbutter eine echte Alternative zu gekaufter Kräuterbutter ist. In der Volunteer Ranger Gruppe sind Plätze frei geworden. Wer sich ab 14 Jahren dafür interessiert, kann sich per E-Mail an Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de wenden. Der nächste Termin findet Ende Oktober statt.

Biosphären-Guides werden fit gemacht

Die Hälfte der Weiterbildung zum Biosphären-Guide ist geschafft: Die 20 Teilnehmenden sind weiterhin äußerst engagiert bei der Sache. Die Termine zu Bildung für nachhaltige Entwicklung, Regionalentwicklung, Landnutzung und Naturschutz konnten in Präsenz stattfinden. Exkursionen und Theorie sowie weitere Methodenkunde wechselten sich ab. Nun stehen noch der Outdoor-Erste-Hilfe-Tag sowie Exkursionsdidaktik, Werbung in eigener Sache und die Prüfung zum Biosphären-Guide an. Ende Oktober legen die Teilnehmenden ihre Prüfung ab und dürfen sich ab dann Biosphären-Guide nennen.

Neue Förderperiode gestartet

Auch in diesem Jahr können beim Biosphärengebiet Schwarzwald Anträge für Förderprojekte eingereicht werden. Die Abgabefrist ist wie jedes Jahr am 15. November. Je nach Förderantrag müssen nicht nur die passenden Formulare ausgefüllt werden, es können auch noch weitere Schritte hinzukommen. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Internetseite des Biosphärengebiets Schwarzwald unter „Service/ Förderprogramm und Projekte“: https://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de. Ansprechpartnerinnen für die Förderung sind Karolin Gums per E-Mail an Karolin.Gums@rpf.bwl.de oder per E-Mail an Christine.Schwartz@rpf.bwl.de.

„Wald – Wasser – Boden im Klimawandel“

„Wald – Wasser – Boden im Klimawandel“ ist der Titel einer Vortragsreihe aus dem aktuellen Förderprogramm. Die Einführungsveranstaltung dazu ist am Freitag, 22. Oktober, ab 17 Uhr in der Eventhalle S15 (Schwarzwaldstraße 15) in Todtnau. Es gibt mehrere Infostände im Foyer gefolgt von einer Einführung von Prof. Jürgen Bauhus von der Professur für Waldbau der Uni Freiburg zum Thema „Wiederbewaldung und Anpassung im Klimawandel“. Am Samstag, 23. Oktober, findet dann von 10 bis 13 Uhr eine Exkursion mit Praxisbeispielen am Belchen statt. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung zwingend erforderlich per E-Mail an www.wwbik@flexinfo.ch. Die 3G-Regeln müssen von jedem Besucher eingehalten werden, weitere Infos auch unter Telefon 07755/919515.

Mitarbeit beim Quellenprojekt möglich

Das Biosphärengebiet Schwarzwald startet gemeinsam mit der Universität Basel und der Life Science AG (Basel) ein mehrjähriges Forschungsprojekt mit dem Titel „Erfassung der Quell-Lebensräume im Biosphärengebiet Schwarzwald und Ableitung eines regional angepassten Schutzkonzepts“. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus Erträgen der Glücksspirale über vier Jahre mit rund 184.000 Euro gefördert. Trotz ihrer Funktion als artenreicher und bedrohter Lebensraumtyp gibt es Wissenslücken über Anzahl, Lage und Zustand der Quell-Lebensräume im Biosphärengebiet. Ziel dieses Pilotprojektes ist es, die Wissenslücken aufzuheben, indem der Zustand ausgewählter Quell-Lebensräume bewertet und passende Schutzmaßnahmen etabliert werden. Als Schwerpunkte wurden die Einzugsbereiche von Brugga, Kleiner Wiese inkl. Belchengebiet sowie Menzenschwander und Bernauer Alb festgelegt. Wer Interesse hat, bei der Kartierung mitzumachen, schreibt per E-Mail an karolin.gums@rpf.bwl.de.

Pflanzaktion in Zell-Riedichen

Am 18. September kamen Jung und Alt in Zell-Riedichen zusammen, um das Ortsbild im Wiesental insektenfreundlicher zu gestalten. An einem Hang soll eine blumenbunte Wiese entstehen, die nicht nur das Auge erfreut, sondern auch Wildbienen, Schmetterlinge und Co. einen wertvollen Lebensraum bietet. Gepflanzt wurden 150 heimische Wildstauden, die die bisher aus Insektensicht eintönige Fläche interessanter machen sollen. Die Aktion ist Teil des Insektenschutzprojekts „Brommi – Gemeinsam Insekten schützen“. Dieses führt der WWF Deutschland im Biosphärengebiet Schwarzwald gemeinsam mit anderen Partnern durch. Es bietet neben kostenlosen Beratung für mehr Insektenschutz in den Kommunen auch Geld für geeignete Maßnahmen. Nähere Infos gibt es beim WWF-Projektmanager Martin Rudolph per E-Mail an martin.rudolph@wwf.de oder unter Telefon 0151/18854807.

 

Rückblick auf das dritte Quartal
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Junior Ranger sind in den Sommerferien aktiv

Statt eines mehrtägigen Camps mit Übernachtung trafen sich die Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald zu Tagesveranstaltungen mit Programm. So waren 20 Kinder vier Tage unterwegs, um in Bernau eine Weide offen zu halten, besuchten die Ausstellung im Haus der Natur und nahmen an zwei praktischen Workshops teil. Sie schnitzten Messer und lernten, wie Feuer gemacht wird ohne Streichholz oder Feuerzeug. Die Mädchen und Jungen haben in den vergangenen Jahren schon sehr viel über das Biosphärengebiet, aber auch über Nachhaltigkeit und Naturschutz gelernt. Raphael Böhm gab den Junior Rangern mit der Waldbox einen detaillierten spielerischen Einblick ins Thema Wald.

Bildungsmaterial ist schwer gefragt

Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist auch häufig bei den Naturparkmärkten in der Region mit einem Stand vertreten: so zum Beispiel auch im August am Feldberg. Dabei kamen nicht nur zahlreiche wissbegierige Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Bildungsmaterialien waren insbesondere bei Kindern schwer gefragt. So fanden Entdeckerhefte zur Geschichte des Südschwarzwalds und der Landwirtschaft, die Bastelkarten „Basteln für die Artenvielfalt“, die Buntstifte und die Entdeckerkarte oft begeisterte neue Abnehmerinnen und Abnehmer. Auch das Bastelangebot von Larissa Hüttl wurde sehr gut angenommen.

Aus dem Leben der Geschäftsstelle
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Mit Mara Buchhauser und Leonie Mikulic hat das Biosphärengebiet Schwarzwald die beiden aktuellen FÖJ-lerinnen verabschiedet, die in den vergangenen zwölf Monaten den Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle zur Seite standen, aber auch selbst viel gelernt und selbstständig umgesetzt haben. Bei einer kleinen internen Feier dankte das Team den Beiden für ihr Engagement mit der Erkenntnis, wie krass schnell ein ganzes Jahr vergehen kann. Außerdem gab es das Novum, dass die beiden angehenden Studierenden der Geschäftsstelle ihrerseits ein Geschenk machten, das nun hoffentlich lange als grüner Hingucker (eine Pflanze) durch ausreichend Wasser und Pflege die Theke in der Mitte bevölkern wird. Verabschiedet wurden auch die Praktikantinnen Lara te Baay und Leonie Jurowski sowie Praktikant David Pfefferle.

Larissa Hüttl

Larissa Hüttl stammt aus Wurmlingen im Landkreis Tuttlingen und studiert in Freiburg Umweltnaturwissenschaften, Naturschutz und Landschaftspflege im sechsten Semester auf Bachelor. Sie ist ab August 2021 für drei Monate Commerzbank-Umweltpraktikantin im Fachbereich Naturschutz. Aktuell arbeitet sie an einem Erfassungsbogen für Tiere und Pflanzen für das Citizen-Science-Projekt im Biosphärengebiet. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger bei der Naturbeobachtung eingebunden werden und ihre Sichtungen melden können.

Elise Maier

Die Aalenerin ist eine von zwei neuen FÖJ-lerinnen im Biosphärengebiet Schwarzwald. Sie ist gern draußen, wandert zum Beispiel durch den Wald und wollte ursprünglich einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren. Wegen Corona orientierte sie sich um und entschied sich am Ende für das FÖJ im Biosphärengebiet Schwarzwald. Im Anschluss plant sie ein naturwissenschaftliches Studium an einer Uni im süddeutschen Raum.

Lena Biskup

Lena Biskup stammt aus Maulburg im Landkreis Lörrach und absolvierte nach dem Realschulabschluss das Berufskolleg I/II in Schopfheim. Sie interessiert sich sowohl für Tier- als auch Naturschutz und wollte zunächst ein FÖJ bei der Wilhelma in Stuttgart machen, ehe sie auf das Biosphärengebiet aufmerksam wurde. Eine von mehreren Möglichkeiten, wie es nach dem FÖJ in der Heimat weitergehen könnte, ist eine Ausbildung zur Tierpflegerin.

Katharina Hagel

Katharina Hagel (26) kommt aus Reutlingen und studiert Nachhaltiges Regionalmanagement an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar. Sie macht ein 2,5-monatiges Praktikum im Fachbereich für Wirtschaft, Tourismus, Regionalentwicklung und Regionalvermarktung. Die Studierende im fünften Semester arbeitet an der Organisation der Dritten Kulinarischen Hinterwälder Wochen mit und unterstützt bei den Vorbereitungen für die Aufnahme neuer Mitglieder ins Partnernetzwerk des Biosphärengebiets Schwarzwald.

Terminvorschau
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2. bis 16. Oktober
Hinterwälder Wochen
Ganztägig, Teilnehmende Gastronomiebetriebe

3. Oktober
Biosphären-Tag
ab 11 Uhr: Mehrzweckhalle des Gemeindeverwaltungsverbands Schönau im Schwarzwald

7./8. Oktober
Praxistage Holz
Ganztägig, Haus des Gasts Höchenschwand

15.10.
Wanderung entlang des Weidezauns
13 Uhr, Hof Böhler Bernau

15.10.
Sitzung des Lenkungskreises
Schlossbergsaal, Freiburg, Sautierstraße

23.10.
Landschaftspflegetag
9.30 Uhr, Rathaus Horben

3.12.
Auftaktveranstaltung zu Citizen Science Projekt
17 Uhr, Geschäftsstelle