Zukunftsperspektiven und Unterstützungspotenzial: Infoveranstaltung zur Landwirtschaft im Biosphärengebiet am Dienstag, 26. März, in St. Blasien

Der Erhalt der halboffenen Landschaft ist eine Kernaufgabe des Biosphärengebiets Schwarzwald. Ohne die Landwirtschaft ist diese Herausforderung nicht zu meistern. Bei einer ganztägigen Veranstaltung informiert die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets am Dienstag, 26. März über aktuelle Themen, Projekte und Fördermöglichkeiten einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 16.15 Uhr im Haus des Gastes, Am Kurgarten 1-3 in St. Blasien statt. Das Angebot richtet sich an alle Landwirtinnen und Landwirte aus dem Biosphärengebiet sowie an alle Interessierten. Um Anmeldung bis 22. März in der Geschäftsstelle wird gebeten: Kontaktperson ist Kristin Krause per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673-889402-4370.

Am Vormittag wird Dr. Manuela Bacher-Winterhalter zunächst von den Aktivitäten der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets im Bereich Landnutzung berichten. Dr. Thomas Kaphegyi, Büro Landespflege Freiburg, spricht anhand einer Fallstudie zum Viehauftrieb über Management von Allmendweiden im Biosphärengebiet. Jan Faßbender zeigt die Chancen der neuen Partner-Initiative des Biosphärengebiets auf. Dr. Lukas Kiefer aus Aitern präsentiert die Ergebnisse einer Studie zum Vermarktungspotenzial des Hinterwälder Rinds. Thomas Mayer aus Kandern stellt die Interessengemeinschaft „Schlachtung mit Achtung“ vor.

Nachmittags spricht Michael Krumm vom Regierungspräsidium Freiburg zur Entwicklung kleinbäuerlicher Betriebe und Möglichkeiten der Förderung. Ingo Rothe von der Unteren Forstbehörde Waldshut zeigt auf, wie Privatwaldbesitzer bei der Bewirtschaftung unterstützt werden können. Hannes Röske vom Landschaftserhaltungsverband Lörrach spricht über „Trockene Heiden im Südschwarzwald“. Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets stellt ein Streuobstprojekt im Oberen Wiesental vor.