Jetzt abstimmen! Bei der Wahl zum Naturwunder 2019 geht das Biosphärengebiet Schwarzwald mit der Teufelsküche im Albtal ins Rennen

Beim Foto-Wettbewerb „Deutschlands Naturwunder 2019“ geht das Biosphärengebiet Schwarzwald mit einem Bild von der Teufelsküche im Albtal ins Rennen. Unter dem Motto „Wilde Bäche und Flüsse“ haben die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. in den Nationalen Naturlandschaften zu der Naturwunder-Wahl aufgerufen. Jeder kann mitmachen: Noch bis zum 4. August läuft die Abstimmung im Internet. Dort stehen zwölf Lebensräume am Wasser in Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in Deutschland zur Wahl:

www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

 Die Aufnahme von der so genannten Teufelsküche im Albtal stammt von dem Fotografen Clemens Emmler. Die etwa 100 Meter lange Engstelle im Flussbett der Alb wurde in der letzten Eiszeit von einem Gletscher geformt. Heute bildet der Fluss hier während der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen einen gigantischen Strudel. Der Bachlauf ist unverbaut und wird von einer urwaldartigen Vegetation begleitet.

 „Die Teufelsküche ist ein Juwel in der natürlichen Schatzkammer des Biosphärengebiets“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Unter anderem sind dort so seltene Arten wie Bachneunauge, Groppe, Gelbe Gauklerblume, Grünes Koboldmoos und Schwarzstieliger Streifenfarn zu Hause. Den wildromantischen Ort können Wanderer von einem Aussichtspunkt am Albsteig zwischen Görwihl und Wittenschwand bewundern.

 Bereits zum zehnten Mal rufen die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. zur Naturwunderwahl auf. Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Sachpreise verlost  Mit dem Wettbewerb wollen die beiden Organisationen auf die Gefährdung der Biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.